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Leichenteile vor dem Steigenberger (18.01.2007)

Daten:

Autor: Stoever
Eingestellt am: 21.02.2008 - 15:47:43 Uhr
Persönlicher Bezug: -
Typ: Einzelmord
Mordart: Unbekannt
Mordort: Graskeller, Hamburg
Realitätsbezug: Realer Mord
Täter gefasst: Nein
Altersgruppe des Opfers: 26-35 Jahre
Geschlecht des Opfers: Männlich
Mord ID: 128


Leichenteile vor dem Steigenberger (18.01.2007)

Routinearbeit: In regelmäßigen Abständen wird im Alsterfleet in der Hamburger Innenstadt, welches Elbe und Binnenalster miteinander verbindet, das Wasser abgelassen. Der Grund sind Reinigungsarbeiten und in der Regel stößt man dabei lediglich auf versenkte Einkaufswagen oder geklaute Fahrräder. Im März 2007 war das anders: Direkt vor dem am Ufer liegenden Steigenberger Hotel ragte eine skelettierte Hand aus dem Schlick. Ein Passant hatte die gruselige Entdeckung am frühen Morgen gemacht. Umgehend suchte die Polizei nach weiteren Leichenteilen im Schlamm - und wurde fündig. Weitere Arm- und Beinknochen tauchten auf, Torso und Kopf blieben allerdings verschwunden. Schnell war klar, dass es sich hierbei um ein brutales Verbrechen handeln musste, bei dem die oder der Täter die Leiche im Fleet verschwinden lassen wollten. Das ergaben gerichtsmedizinische Untersuchungen.

Zwei Wochen später wurden bei einer erneuten großangelegten Suchaktion weitere Gewebeteile am Grund des Fleetes entdeckt. Anhand einer daraufhin durchgeführten DNA-Analyse bestätigte sich ein lange gehegter Verdacht der Kriminalpolizei: Bei dem Opfer handelte es sich um einen 31-jährigen chinesischen Geschäftsmann, der am 18. Januar spurlos aus seiner Wandsbeker Wohnung verschwunden war seitdem als vermisst galt. Kurz vor seinem Verschwinden hatte dieser noch mit einem Freund telefoniert und sich für den kommenden Tag verabredet. Aber der Freund wartete vergeblich. Mehrfach versuchte er das Opfer auf dessen Handy anzurufen, zweimal wurde kurz abgenommen und umgehend wieder aufgelegt. Dann war das Gerät ausgeschaltet.

Die Brutalität, mit der die Täter vorgegangen sind, erinnert an Praktiken der chinesischen Triaden. Tatort und Fundort der Leiche sind laut Polizeiangaben nicht miteinander identisch.


Qualität des Beitrags:

Bewertung: 2.5 (82 Benutzer)



Quelle: Tagespresse
Weitere Angaben: Die Welt, 3. April 2007
 
Tags: Hamburg skurril ungekl?rt Innenstadt

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