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Erstochen und geköpft: Grausames Ehedrama in Eißendorf (21.03.2006)

Daten:

Autor: Stoever
Eingestellt am: 01.03.2008 - 16:18:53 Uhr
Persönlicher Bezug: -
Typ: Einzelmord
Mordart: Erstochen
Mordort: Ruststrasse, Hamburg
Realitätsbezug: Realer Mord
Täter gefasst: Ja
Altersgruppe des Opfers: 36-45 Jahre
Geschlecht des Opfers: Weiblich
Mord ID: 150


Erstochen und geköpft: Grausames Ehedrama in Eißendorf (21.03.2006)

Die Shell-Tankstelle in Hamburg-Eißendorf im März 2006: Um kurz nach 5.00 Uhr geht der 40-jährige Mann türkischer Abstammung auf einen der Tankwarte zu. In der Hand hält er den abgetrennten Kopf seiner Ehefrau. "Das ist meine Frau", erklärt er dem schockierten Tankwart und legt den Kopf in den Schnee. Der Tankwart kannte Attilla S. persönlich, rief umgehend die Polizei. Später wurde er mit einem schweren Schock nach Hause gefahren. Der Täter ließ sich zunächst ohne Gegenwehr festnehmen, versuchte jedoch später auf dem Polizeirevier in Harburg zu fliehen. Er verletzte dabei drei Beamte leicht und konnte erst durch den Einsatz von Pfefferspray überwältigt werden.

Die Vorgeschichte: Der Täter wohnte in unmittelbarer Nähe der Tankstelle in der Ruststrasse zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern. Es gab Probleme zwischen den Ehepartnern. Der Mann war mehrere Jahre lang arbeitslos, hatte Erfahrungen mit Drogen gemacht und nahm jahrelang starke Psychopharmaka. Seit Jahren war er in psychiatrischer Behandlung. Die Ehe war eine Zwangsehe für die 39-jährige Frau gewesen, die lieber in der Türkei als Lehrerin gearbeitet hätte. Wahrscheinlich wollte sie die Trennung. Das führte zur grauenhaften Tat. Wie im Rausch stach der Mann am Morgen des 21.März 28-mal mit einem Küchenmesser auf seine Ehefrau ein, während im Nebenzimmer die beiden Kinder schliefen. Nachdem die Frau bereits verblutet war, trennte er ihr mit dem gleichen einfachen Küchenmesser den Kopf ab - was kein leichtes Unterfangen gewesen sein dürfte. Dann machte er sich auf dem Weg zur nahe gelegenen Tankstelle. Bei der späteren Vernehmung gab er an, dass Stimmen aus dem Fernsehen und dem Internet ihn zu der Tat angestiftet hätten.

Das Hamburger Landgericht stufte Attila S. später in der Gerichtsverhandlung aufgrund einer chronischen schizophrenen Psychose als schuldunfähig ein. Der Mann wurde in die geschlossene Psychiatrie in Hamburg-Ochsenzoll eingewiesen. Die beiden Kinder haben von der Tat glücklicherweise nichts mitbekommen. Sie schliefen.


Qualität des Beitrags:

Bewertung: 2.8 (142 Benutzer)



Quelle: Tagespresse
Weitere Angaben: Hamburger Abendblatt, 21. März 2006
 
Tags: Hamburg Familiendrama Beziehungsdrama skurril Ei?endorf

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