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Ein weiteres Arsen-Opfer der Zwanziger (20.05.1809)

Daten:

Autor: balou
Eingestellt am: 11.02.2008 - 20:37:28 Uhr
Persönlicher Bezug: -
Typ: Einzelmord
Mordart: Vergiftet
Mordort: Sanspareil
Realitätsbezug: Realer Mord
Täter gefasst: Ja
Altersgruppe des Opfers: Unbekannt
Geschlecht des Opfers: Weiblich
Mord ID: 105


Ein weiteres Arsen-Opfer der Zwanziger (20.05.1809)

Die hochschwangere Frau des Kammeramtmanns Gebhard konnte nicht ahnen, dass Sie sich den Tod in Ihr Haus in Sanspareil holte, als sie Anna Zwanziger am 13. Mai 1809 in einziehen ließ.

Nach ganzen 4 Tagen als Haushälterin war die Zwanziger so verstimmt über die Behandlung im Hause Gebhardt, dass sie beschloss, ihre Hausherrin qualvoll zu vergiften.

Sie präparierte dazu 2 Krüge Bier mit Rattengift und "Mückenstein" - grauem Arsen, die bald darauf Ihre Wirkung taten und die frisch gebackene Mutter und Ehefrau Gebhards unter großen Schmerzen ins Jenseits beförderten. Ein weiteres Opfer der berühmt gewordenen Serienmörderin Anna Zwanziger.

Zur Person aus der deutschen Wikipedia:

Anna Margaretha Zwanziger (* 7. August 1760 in Nürnberg als Anna Margaretha Schönleben; gest. 17. September 1811 ebendort) war eine deutsche Serienmörderin.

Leben

Ihr Gatte, ein Notar, starb 1796 an Alkoholmissbrauch und ließ sie mittellos zurück. Um ihre beiden Kinder ernähren zu können, nahm sie 1808 eine Stelle als Haushälterin bei einem Justizangestellten namens Glaser an. Am 26. August des Jahres 1808 vergiftete sie die Hausherrin mit Arsen. Niemand schöpfte Verdacht. Als Motiv für die Tat wird angenommen, dass sich die Haushälterin erhofft habe, ihren Dienstgeber ehelichen und an die Stelle der ermordeten Hausherrin treten zu können. Dieser Plan scheiterte jedoch, so dass sie es vorzog, die Stelle zu wechseln.

Ihr nächster Arbeitgeber war ebenfalls ein Justizangestellter namens Grohmann. Der Junggeselle neigte zwar ohnehin zum Kränkeln, starb aber am 8. Mai 1809 nach kurzer und heftiger Krankheit, die alle Anzeichen einer Arsenvergiftung aufwies. Kurz zuvor waren seine Heiratspläne mit einer anderen Frau bekannt geworden, obwohl sich Frau Zwanziger auch diesmal wieder Hoffnungen auf eine Ehe mit dem Dienstherrn gemacht hatte. Wieder fiel kein Verdacht auf sie, obwohl sie ihre Zuneigung zuvor öffentlich bekundet hatte.

Bei ihrem nächsten Dienstherrn, dem Richter Gebhard, starb am 20. Mai 1809 dessen Frau im Wochenbett. Vor ihrem Tod äußerte sie noch den Verdacht, vergiftet worden zu sein. Auch Gebhard selbst sowie zahlreiche Besucher und Dienstboten, insgesamt zehn Personen, erkrankten. Daraufhin erhielt Zwanziger die Kündigung.

Doch erst als dann noch zwei Mägde sowie das jüngste Kind der Familie erkrankten, unterzog man die Lebensmittel in einer Apotheke einer Analyse. Gefunden wurden große Mengen Arsen in den Salzvorräten. Dies führte schließlich zur Exhumierung der bisherigen Opfer, die alle schon durch äußerliche Anzeichen als Arsenopfer zu erkennen waren. Bei ihrer Festnahme hatte Zwanziger größere Mengen des Giftes bei sich. Sie gab allerdings vor, keinen Tötungsvorsatz gehabt zu haben und behauptete, dass sie ihre Opfer nur habe "krank machen" wollen. Im Juli 1811 erging dennoch ihr Todesurteil, sie wurde am 17. September 1811 enthauptet.

Qualität des Beitrags:

Bewertung: 2.7 (80 Benutzer)



Quelle: Wikipedia.de
Weitere Angaben: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Anna_Margaretha_Zwanziger aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
 
Tags: M?ckenstein Anna Zwanziger Giftmord

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